Pflöcke eingeschlagen für Energiewende und Klimaschutz!

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Dank einer breiten politischen Allianz ist der Kanton Zürich dem Ziel eines Ausstiegs aus dem fossilen Zeitalter in eine nachhaltige Zukunft einen wichtigen Schritt nähergekommen. Die EVP begrüsst diesen Weg ausdrücklich und freut sich, dass ihre Bemühungen zur Konsensfindung Früchte getragen haben.

Mit der letzten Version der Teilrevision des Energiegesetzes hat der Kantonsrat einen breit abgestützten und gut austarierten Vorschlag für die Umsetzung der MUKEN 2014 verabschiedet. Es ist ihm damit gelungen, klare Pflöcke für die Energiewende und den Klimaschutz einzuschlagen.

Dass dies nicht mit einem einzigen Hau den Lukas-Schlag möglich war, trübt diese Freude keineswegs. Im Gegenteil: Dank der mehrfachen Nachjustierung der Materialbeschaffenheit dieses Pflockes und dem erweiterten Kreis der Schlagpartner kann jetzt davon ausgegangen werden, dass das vorliegende Gesetz eine hohe Standfestigkeit aufweisen wird. Die wird es auch brauchen, wenn das Volk im kommenden Herbst daran rütteln darf.

„Mit dem neuen Energiegesetz dürfen wir der Bevölkerung eines der wirksamsten Werkzeuge zur Reparatur des Klimas präsentieren.“ ist EVP Kantonsrat Daniel Sommer, Affoltern am Albis, überzeugt.

 

Um die Menschen im Kanton Zürich von den Vorteilen des neuen Gesetzes überzeugen zu können gibt es starke Argumente. Diese zielen in erster Linie auf den Gebäudebereich. Denn der festgelegte sukzessive Ersatz fossiler Heizsysteme durch erneuerbare Wärmeerzeuger macht einem der grössten CO2-Verursacher endlich den Garaus.

Weil dadurch Wärmepumpen noch populärer werden, begrüsst es die EVP, dass zumindest bei Neubauten eine Eigenstromproduktion vorgesehen werden muss.

Ein weiterer starker Pflock ist die gesetzliche Festschreibung von Fördermitteln. Denn sie werden dazu beitragen, dass sowohl Hauseigentümerinnen als auch Mieter nicht übermässig belastet werden, wenn Investitionen für den technologischen Umbau der Gebäudehülle oder eine angepasste Haustechnik notwendig sein werden.

Und nicht zuletzt sorgen einige gut begründete Ausnahmen, wie zum Beispiel die von der EVP eingebrachte Härtefallregelung dafür, dass der mit dieser Gesetzesrevision einhergehende Strukturwandel kaum Verlierer, dafür viele Gewinner kennen wird. Gewinner wird es viele geben, weil das neue Energiegesetz auf die drängenden Fragen, die der Klimawandel stellt, endlich passende und konkrete Antworten anbieten kann.

Die EVP hat durch ihre konstruktive, lösungsorientierte Mitarbeit und ihren gewohnt brückenbauenden und damit verbindenden Kräften dazu beigetragen, dass der Kantonsrat ein modernes und enkeltaugliches Energiegesetz verabschieden konnte.

Für Auskünfte

Daniel Sommer, Kantonsrat, Affoltern am Albis, N: 079 223 61 62, E-Mail schreiben
Hanspeter Hugentobler, EVP-Kantonsrat, Pfäffikon, 044 951 17 91, E-Mail schreiben
Mark Wisskirchen, EVP-Geschäftsführer, Kloten, 044 271 43 02, E-Mail schreiben


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