Organisation des Personalwesens in der kant. Verwaltung
von Dominik Schmid
Es war einmal ein Postulat. Nicht irgendeines, sondern eines der GPK. Aber wie immer fordert ein Postulat einen Bericht. Nur einen Bericht.
Weil aber der Regierungsrat in diesem Fall nicht nur einen Bericht schreiben wollte, hat er gleich gehandelt. Wie die Sache dann wirklich ausgeht, wissen wir noch nicht, denn wir sind mitten im Prozess. Trotzdem lässt sich festhalten:
- Wir sind zuversichtlich, dass die Forderungen der GPK erfüllt, ja vermutlich sogar mehr als erfüllt werden.
- Es macht keinen Sinn, die HR-Prozesse an 38 verschiedenen Stellen in der kantonalen Verwaltung jeweils neu zu erfinden. Das ist sogar dem RR zu viel des Guten. Das jetzt laufende Projekt soll aufzeigen, was sinnvollerweise zentral und was dezentral gemacht werden soll. Der Schlussbericht der externen Analyse soll ja Ende Januar 2021 vorliegen. Das Datum ist bereits Geschichtet, aber wir haben den Bericht noch nicht gesehen.
- Wer führen will, braucht Fakten. Im Personalbereich war es bisher nicht möglich, Kennzahlen über die ganze kantonale Verwaltung zu ermitteln. Das hat die Arbeit des KR (und vermutlich auch des RR) in den letzten Jahren erschwert. Die neue Organisation (die Umsetzung ist auf den 1.1.22 geplant) muss so aufgebaut sein, dass die Kennzahlen im Personalbereich zentral ermittelt werden können. Der KR dankt bereits heute für die entsprechende Umsetzung und vermutlich tut sich der RR damit auch selber einen Gefallen.
Die EVP stimmt dem Antrag des RR zu und schreibt das Postulat als erledigt ab.
Walter Meier