VI "Mehr Geld für Familien"
von Dominik Schmid
Die Familien sind gerade in dieser ausserordentlichen Zeit einer Zerreissprobe ausgesetzt!
Familie ist wichtig… Jeder Franken mehr im Poremonnaie stärkt und fördert Familien, ermöglicht einer Familie mit unteren Einkommen ein mindestens einigermassen geregeltes Familienleben mit weniger Existenzängsten. Sorgt für Bildung und Ausbildung.
Wenn es zum Bruch einer Beziehung kommt ist eine alleinerziehende Mutter oder ein alleinerziehender Vater auf die Kinderzulagen ebenfalls umso mehr angewiesen. Auch in daraus vielleicht entstehenden Patch-Work Familien.
Eine Familie auch nach der Kindheit ist für das soziale Leben, für den Halt und das Aufgehoben sein in der Gesellschaft wichtig. Auf sich allein gestellt, die Vereinsamung von jungen und älteren Menschen, auch jetzt durch die erforderlichen strengen Massnahmen zur Eindämmung von Ansteckungen des Virus, sind auf die Länge eine zusätzliche Belastung. Ein minimalstes Sozialleben findet nicht mehr statt und führt zu psychischen Problemen.
Mit der Initiative «Mehr Geld für Familien» kann die ganze Gesellschaft, der Staat und auch die Wirtschaft, auch wenn die Arbeitgeber in den meisten Fällen, sprich Kantone diese Kosten finanzieren, dennoch indirekt profitieren von gestärkteren, gefestigteren Strukturen. Die Kinderzulagen basieren auf dem Solidaritätsprinzip, sind eine gerechte und direkte Investition, die sich an den effektiven Kosten der Kinder orientiert und kein Familienmodell benachteiligt. Auch das macht unser gut funktionierendes Staatssystem aus.
Die Volksinitiative verlangt Kinderzulagen von mind. Fr. 300 p/M. und eine Ausbildungszulage von Fr. 375 p/M.
Die EVP unterstützt diese Volksinitiative der EDU, welche die EVP im Initiativkomitee mitgetragen und unterstützt hat.
Gemäss Bundesgesetz über Familienzulagen vom 24.3.2006 beträgt die Kinderzulage bis 16 Jahre mind. Fr. 200 p/M. und die Ausbildungszulage von 16 bis 25 Jahre mind. Fr. 250 p/M. Der Kanton Zürich hat die Minimalvorgaben im Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Familienzulagen vom 19.2.2009 geringfügig überschritten, indem er Kinder ab 12 Jahren Kinderzulagen von Fr. 250 gewährt.
Die EVP als Familienpartei stellt sich im Grundsatz hinter die Volksinitiative und bittet Sie diese ebenfalls anzunehmen.
Wir möchten diese aber in einem Kompromiss, mit moderateren Forderungen in einem Gegenvoschlag in der Minderheit von SP und Grünen unterstützen, um eine mögliche Verfassungsänderung zu umgehen. Mit einer wirtschaftlich tragbaren Erhöhung von mindestens 50 Franken monatlich in der Kinder- wie auch der Ausbildungszulage ist den Familien gezielt, spürbar und wirksam geholfen. Das Argumentieren der Gegnerschaft mit dem Giesskannensystem fusst definitiv nicht. Im Gegenteil, eine Erhöhung von mindestens 50 Franken – lediglich 30 Franken, wie es die CVP vorschlägt ist zu bescheiden, ist für Familienzuzüge im Kanton Zürich attraktivitätssteigernd.
Für Auskünfte
Mark Wisskirchen, EVP-Geschäftsführer, Kloten, 044 271 43 02, E-Mail schreiben