Jetzt oder nie! Ja zum Rosengarten-Gesamtprojekt

Die EVP des Kantons Zürich spricht sich klar für das Gesamtprojekt Rosengartentram und Rosengartentunnel aus.

«Höchste Zeit, die dornenvolle Geschichte des Rosengartens zu beenden, neues Stadtleben zum Blühen zu bringen und dem ÖV den dringend nötigen Lebensraum zu verschaffen!» postuliert Daniel Sommer, Kantonsrat, Affoltern am Albis. Die Delegiertenversammlung folgte ihm und der Kantonsratsfaktion nach sehr angeregter Diskussion mit 43 zu 13 Stimmen bei einer Enthaltung mit einem letztlich überzeugenden Ja.

Markus Traber, Chef Amt für Verkehr, bringt den Delegierten der EVP des Kantons Zürich die Projektierung und den Planungsstand, mit allen ihren technisch anspruchsvollen Facetten, sachlich und sehr kompetent näher. Die Rosengartenachse in der Stadt Zürich ist für den Lebens- und Wirtschaftsraum Zürich und für den ganzen Kanton von zentraler Bedeutung. In ihrem Einzugsgebiet wohnt rund ein Fünftel der Bevölkerung und liegen fast 30 Prozent aller Arbeitsplätze im Kanton. Die Achse verbindet wichtige städtische Wohn- und Arbeitsplatzgebiete mit den umliegenden Gemeinden. Mit bis zu 56‘000 Fahrzeugen täglich ist der Rosengarten eine der am stärksten befahrenen Strassen der Schweiz. Staus, Wartezeiten, Verkehrsüberlastungen und Verspätungen im öffentlichen Verkehr gehören auf dieser wichtigen Verbindungsachse seit Jahrzehnten zum Alltag.

Das Gesamtprojekt Rosengartentram und Rosengartentunnel soll die seit Jahrzehnten unbefriedigende Situation nachhaltig verbessern: Der Rosengartentunnel macht den Weg frei für den oberirdischen Ausbau des ÖV sowie für den Fuss- und Veloverkehr. Mit dem Tunnel kann der Durchgangsverkehr, ohne mehr Verkehr zu generieren als heute, flüssiger, siedlungsverträglicher und sicherer abgewickelt werden. Das Rosengartentram zwischen Albisriederplatz und Milchbuck schafft umsteigefreie Reisemöglichkeiten zwischen den Entwicklungsgebieten in Zürich Nord, West und Süd und darüber hinaus ins Glatt- und Limmattal. Durch die faktische Verdoppelung der ÖV-Kapazität kann das erwartete Mobilitätswachstum auf absehbare Zeit vollständig aufgenommen werden. Als Tangente entlastet es die stark ausgelasteten Knoten um den Hauptbahnhof und bindet den Bahnhof Hardbrücke noch stärker ins städtische Tramnetz ein. Das Gesamtprojekt bietet zudem die wohl einmalige Chance, die seit Jahrzehnten getrennten Quartiere wieder zu vereinigen.

Für Auskünfte
Mark Wisskirchen, EVP-Geschäftsführer, Kloten, 044 271 43 02, E-Mail schreiben
Hanspeter Hugentobler, Präsident, Kantonsrat, Pfäffikon, G: 044 951 17 91, E-Mail schreiben 
Daniel Sommer, Kantonsrat, Affoltern am Albis,  N: 079 223 61 62, E-Mail schreiben


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