Farbanschlag auf das Gebäude der EVP
von Dominik Schmid
Offenbar galt der Anschlag dem Büro der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, die zur Trägerschaft des Lebensrechtsmarsches gehört, der am 18. September zum elften Mal stattfand. Auch auf andere Trägerschaftsmitglieder wurden Farbanschläge verübt.
Schon in früheren Jahren gab es ähnliche Farbanschläge und Sachbeschädigungen am Gebäude an der Josefstrasse 32.
Offenbar ist die Meinungsfreiheit in der Schweiz nicht unbestritten, da nicht nur Anschläge auf Büros von andersdenkenden verübt wurden, sondern auch der Marsch jeweils nur unter Polizeischutz stattfinden kann. Dieses Verhalten zeugt von höchster Intoleranz und ist vermutlich ausgerechnet jenen Kreisen zuzuschreiben, die selbst stets lauthals Toleranz für ihre Anliegen einforderten.