Die Klimajugend hat ihre Unschuld verloren
Spätestens heute Morgen hat die Zürcher Klimajugend ihre Unschuld verloren. Im Kantonsrat hat deren Vertreter Nico Sigrist eine persönliche Erklärung verlesen, in welcher dem Regierungsrat ultimativ gedroht wird.
Für ein solches Vorgehen hat die EVP absolut kein Verständnis. Drohungen und Erpressung haben in einer Demokratie keinen Platz! Die EVP distanziert sich von solchen Forderungen.
Die im Kantonsrat ausgesprochenen Drohungen sind nicht nur unangebracht, sie sind auch sachlich falsch. Es ist nicht Nichts geschehen in Sachen Klima- und Umweltschutz.
Die Parteien SP, Grüne, GLP, EVP und AL haben sich seit den Wahlen sehr intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt, wie mit den neuen Mehrheiten im Parlament dem Umwelt- und Klimaschutz mehr Rechnung getragen werden kann. Eine ganze Anzahl Vorstösse sind inzwischen erarbeitet und teilweise schon eingereicht worden. Nicht zuletzt dank der neuen Umweltallianz hat der Kantonsrat für den 27. April eine zusätzliche Klimadebatte geplant. Auf diesen Termin erwarten wir vom Regierungsrat auch einen Rahmenkredit für Klima- und Energiemassnahmen.
Für die EVP ist es fatal, wenn man den Jugendlichen wider besseres Wissen vermittelt, es geschehe nichts und sie mit Unwahrheiten anstachelt. Dabei lässt man sie den Glauben an die demokratischen Institutionen verlieren und säät Aggressivität und Fanatismus.
Die EVP wird sich auch weiterhin für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Klima- und Umweltpolitik engagieren. Dieses Engagement erfolgt aber innerhalb der demokratischen Institutionen. Drohungen und Erpressungen haben dabei keinen Platz.
Für Auskünfte
Mark Wisskirchen, Geschäftsführer, Kantons- und Stadtrat, Kloten, E-Mail schreiben
Hanspeter Hugentobler, Präsident, Kantons- und Gemeinderat, Schulpräsident, Pfäffikon, G: 044 951 17 91, E-Mail schreiben
Markus Schaaf, Vizepräsident, Kantonsrat/Fraktionspräsident, Zell/Rämismühle, N: 078 707 00 66,E-Mail schreiben