Die grüne Lunge der Erde brennt!
Die EVP ist bewegt und besorgt, sie verlangt nach mutigen Entscheiden und griffigen Massnahmen auf Bundesebene, wie auch auf Kantonsebene.
Die Kantonsräte Mark A. Wisskirchen, Daniel Sommer und Beat Monhart haben deshalb eine Anfrage an den Regierungsrat heute Montag eingereicht.
Die riesigen Brände im Amazonas-Gebiet bewegen. Die schwerwiegenden Auswirkungen weltweit, bezüglich Biodiversität und klimatischen Folgeschäden, sind verherend, wenn die Probleme nicht rasch angegangen und nachhaltig gelöst werden. Der Bund ist diesbezüglich bereits engagiert. Mindestens in der Organisation der Soforthilfe zur Brandbekämpfung.
Nun muss aber die Wiederaufforstung vorangetrieben und der Schutz der Wälder und der indigenen Bevölkerung nachhaltig gesichert werden. Das 1994 in Rio de Janeiro gegründete Forest Stewardship Council (FSC) hat dazu international gültige Prinzipien und Kriterien festgelegt.
Die Problematik ist derart ernst, dass der Bund in dieser Sache aktiver werden muss. Aber auch die Kantone sollten verbindlich sagen, was sie zu unternehmen gedenken.
Wir fragen deshalb den Regierungsrat an:
- Ist die Regierung auch der Meinung, dass dringender Handlungsbedarf notwendig ist und sich der Kanton an einer nachhaltig ausgelegten Entwicklung beteiligen sollte?
- Ist der Regierungsrat bereit allfällige Massnahmen mit dem Bund zu koordinieren und was sieht er konkret für Massnahmen vor?
- Sieht er den Schwerpunkt auch in den Bereichen der Soforthilfe zur Brandbekämpfung sowie eines nachhaltigen Schutzes des Amazonas Gebietes und deren indigenen Bevölkerung gemäss den internationalen FSC-Prinzipien und Kriterien?
- Ist der Kanton bereit gegenüber dem Bund unmissverständlich aufzuzeigen, dass ein MercoSur Abkommen zu diesem Zeitpunkt nicht umsetzbar ist und was für eine wirtschaftlich glaubwürdige Haltung kann er zur Zielerreichung aufzeigen?
Für Auskünfte
Mark Wisskirchen, EVP-Geschäftsführer, Kloten, 044 271 43 02, E-Mail schreiben