Die EVP erwartet eine wirksame Medizin für das kranke Klima
von Mark Wisskirchen
Soll unser Klima eine echte Chance auf Gesundung haben, sind dafür wirksame Medikamente und jene Entschlossenheit zu deren Anwendung nötig, wie wir sie in der aktuellen Coronakrise erleben.
Der Regierungsrat legt in seinem Revisionsvorschlag des Energiegesetzes seinen Schwerpunkt zu Recht auf den Gebäudebereich, der mit fast 40% den grössten Ausstoss von CO2-Emissionen verursacht.
Die EVP begrüsst daher, dass der Weg des schrittweisen Ausstiegs aus fossilen Energieträgern bei der Kälte- und Wärmeerzeugung mit Entschiedenheit begangen wird. Investitionen in Öl- und Gasheizungen müssen in absehbarer Zeit genauso der Vergangenheit angehören, wie die ineffizienten Elektroheizungen.
Obwohl die Regierung das grosse und noch massiv zu wenig genutzte Potenzial der Solarstromproduktion anerkennt, fehlen Vorschläge für den Ausbau und die Förderung dieser Technologie fast gänzlich. Eine zukunftssichernde Energiewende ist zwar ambitiös, heute aber technisch machbar und auch finanziell lohnenswert. Konkrete Anreize und regulatorische Vereinfachungen sind zwingend, wenn hier ein rasches Umdenken sowie eine signifikante Steigerung von Photovoltaikanlagen erfolgen soll.
Weil die Bewältigung von Krisen nicht gratis zu haben ist, befürwortet die EVP die bereits gesprochenen Förderbeiträge. Ebenso erwartet sie aber auch, dass diese wichtigen Mittel zur Kostenabfederung bei Neuinvestitionen für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer künftig nicht mehr willkürlichen und kurzsichtigen Sparprogrammen zum Opfer fallen.
Für Auskünfte
Daniel Sommer, EVP-Kantonsrat, Affoltern am Albis, 079 223 61 62, E-Mail schreiben
Hanspeter Hugentobler, EVP-Kantonsrat, Pfäffikon, 044 951 17 91, E-Mail schreiben
Mark Wisskirchen, EVP-Geschäftsführer, Kloten, 044 271 43 02, E-Mail schreiben