Die Begeisterung hält sich in Grenzen

Die EVP hat angesichts der guten wirtschaftlichen Entwicklung und des zu erwartenden positiven Rechnungsabschlusses 2017 nichts anderes erwartet, als dass der Regierungsrat für 2018 ein ausgeglichenes Budget präsentiert und den Steuerfuss auf 100% beibehalten will. Seine Ertragsprognosen hält sie für allzu zurückhaltend, in früheren Jahren sind die Erträge stets höher als budgetiert ausgefallen, das kratzt an der Glaubwürdigkeit der Regierung.

Kein Verständnis kann die EVP zudem für die Absicht der Regierung aufbringen, an den verbliebenen Resten des bereits arg zerzausten Sparprogramms Leistungsüberprüfung 2016 (Lü16) festzuhalten. Diese Reste bestehen ohnehin hauptsächlich noch aus Mehreinnahmen, die nur mit grossem Aufwand und unter Inkaufnahme von verbreitetem Ärger erzielbar sind.

Exemplarisch dafür sind die erhofften Netto-Mehreinnahmen aus dem Schiffsfünfliber. 

Grosse Fragezeichen hat die EVP zu den langfristigen Auswirkungen der beschlossenen Lü16 Massnahmen. Namentlich die Sparmassnahmen im Bildungsbereich und beim Verkehrsfonds werden zu deutlichen Qualitätseinbussen
und hohen Folgekosten für die nachkommende Generation führen.

Im Weiteren sieht die EVP grossen Nachholbedarf bei den Mitarbeitenden des Kantons. Nachdem die
Löhne der Mitarbeitenden seit Jahren stagnieren, muss der Kanton darauf bedacht sein, dass er auch weiterhin
ein attraktiver Arbeitgeber bleibt.

Für Auskünfte
Hanspeter Hugentobler, EVP-Kantonsrat, Pfäffikon, 044 951 17 91, E-Mail schreiben
Markus Schaaf, Vizepräsident, Kantonsrat/Fraktionspräsident, Mobile 078 707 00 66, E-Mail schreiben
Peter Reinhard, EVP-Geschäftsführer, Kloten, Mobile 079 402 38 82, E-Mail schreiben

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