Budget 2020: EVP unterstützt das kantonale Personal und sagt Ja zu den Lohmassnahmen!
Votum von Mark A. Wisskirchen: Ja zu den Lohmassnahmen!
«Dankbarkeit macht das Leben erst reich.»
Dietrich Bonhoeffer
Auch wenn wir in den Tiefen des Reptilienfondses herumfischen, beraten wir eigentlich das Wirken und die Zukunft von Menschen.
Mitarbeitenden in der kantonalen Verwaltung, dahinter stehen Partner, Partnerinnen mit und ohne Kinder – Familien. Gut organisiert Bereiche in Sport, Medizin, Strassenunterhalt, IT, Entsorgung, Beschaffung, Finanzen, Sicherheit, Lehrende in allen Bildungsstufen und viele Mehr.
Auch in der diesjährigen Beratung zum Budget 2020 können wir definitiv nicht von Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden sprechen.
Warum auch immer werden die Verwaltungs-Angestellten, vor allem aus dem liberalen und rechten politischen Lager diffamiert – vielleicht
indirekt mit den teilweisen unsäglichen Sparanträgen, die wichtige Entscheidungen im Bildungs-, Gesundheits-, und ökologischen Themen sträflich vernachlässigen – zu Ungunsten unserer Enkel und Urenkel.
Es ist an der Zeit – oder vielleicht auch schon zu spät, dass wir uns nicht politisch ideologischen Stigmas hingegen, sondern uns den heutigen Tatsachen stellen und über die persönlichen Schatten der Gruppendynamik springen und endlich der Realität stellen und mit Voten und damit Einsichten zu konstruktiv lösungsorientierten Handlungen, die einer Legislativen des Kantons Zürich würdig sind.
Die EVP des Kantons Zürich lehnt Reallohn-Einsparungen zu Lasten der Mitarbeitenden des Kantons ab und unterstützt den Regierungsrat mit den geplanten Lohmassnahmen.
Wir Kantonsräte stellen diese Personen laufend neuen Forderungen und Veränderungen aus, dass kann nicht «Kostenneutral» erfolgen. Leistungen, im Speziellen zusätzliche, sind auch entsprechend zu honorieren. Es geht hier nicht um Verwaltung – auch wenn diese Bezeichnung immer noch Landläufig Usus ist, kann ich als Kantons- und Stadtrat aus Überzeugung festhalten, dass ich in die Verwaltungstätigkeit, mit allen ihren Facetten – sprich unglaublich breiten Berufsbildern, nur meinen allergrösten Respekt entbieten kann!
Falls die die Personalsparer ihr Vorhaben umsetzen, erwarte ich in den nächsten Jahren von ihnen deutlich mehr Zurückhaltung bei ihren Forderungen – das gilt im Besonderen auch Anfragen, die im Wochentakt eingereicht werden und die Verwaltung auf Trab halten.
Es gibt ja den bekannten Spruch vom Beamtenmikado: «Wer sich zuerst bewegt hat verloren»
Eigentlich kann ich darüber nicht lachen – und eigentlich sollte auch niemand mehr heute noch die Privatwirtschaft als Vergleich für irgendwelche Spar- oder Strafmassnahmen eine Verwaltung im Kanton Zürich heranziehen. Wir müssen dankbar sein, wenn wir so gut ausgebildete und motivierte Mitarbeitende – Frauen und Männer, in allen Bereichen, auf der Strasse, in den Spitälern, den Verwaltungsgebäuden und wo auch immer sie im Einsatz sind, unsere Bedürfnisse und vor allem das Alltägliche Leben zu unserer tagtäglichen Zufriedenheit bereichern – und wir das als Selbstverständlich nehmen.
Eigentlich – Sie haben es sicher auch schon bemerkt – ist für mich zu einem geflügelten Wort geworden – deshalb beende ich mein Votum hier obwohl ich eigentlich aus eigener Erfahrung noch ganz viel Positives dazu verkünden könnte….
Aber wir sind unglaublich Dankbar, dass wir auf diese rund 45 Tausend Mitarbeitenden des Kanton Zürich tattäglich zählen dürfen – Sie auch?
«Nehmen und Geben» scheint mir der richtige Weg – und würde unser (Zusammen)Leben in Dankbarkeit bereichern.
Ganz nach Dietrich Bonhoeffer.
Die EVP zeigt ihre Dankbarkeit gegenüber dem Staatspersonal nicht nur mit leeren Worten, wir lassen Taten folgen und unterstützen den Regierungsrat mit den geplanten Lohnmassnahmen.
So hat der Kantonsrat entschieden:

Für Auskünfte
Mark Wisskirchen, EVP-Geschäftsführer, Kloten, 044 271 43 02, E-Mail schreiben
Hanspeter Hugentobler, Präsident, Kantonsrat, Pfäffikon, G: 044 951 17 91, E-Mail schreiben