2 Etappensiege für Uferwege mit ökologischer Aufwertung
von Dominik Schmid
Die EVP fordert zusammen mit der Mehrheit des Kantonsrats mit Nachdruck, dass der Regierungsrat seine Antwort auf den dringlichen Vorstoss «Vorwärts mit der Zürichsee-Uferwegplanung» von Kantonsrat Tobias Mani, EVP Wädenswil, nachbessert. Die Regierung blieb in ihren Aussagen äusserst vage. Gefordert wird nun ein Zeitplan für die nächsten 15-20 Jahre, wie es mit der Erstellung der fehlenden Teilstücke vorwärts gehen soll.
Zudem hat das Komitee der kantonalen Uferinitiative dem Kanton mehr als 10'800 Unterschriften aus dem ganzen Kanton eingereicht. Die nötigen 6'000 Unterschriften werden damit deutlich übertroffen. Die Initiative verlangt, dass die Zürcher Ufer unter den Schutz der Kantonsverfassung gestellt, ökologisch aufgewertet und begehbar gemacht werden, wie es die Gesetze des Bundes eigentlich schon längst vorschreiben. Am Zürichsee soll bis ins Jahr 2050 ein durchgehender Uferweg realisiert werden. Bereits vor 10 Jahren hatte der Kantonsrat den Regierungsrat beauftragt, einen durchgehenden Seeuferweg zu realisieren. Geschehen sei seither fast nichts. Die kantonale Uferinitiative wird getragen vom Verein «JA zum Seeuferweg». Die EVP engagiert sich an vorderster Front im Initiativkomitee, wo Kantonsrat Tobias Mani, EVP Wädenswil, (Dritter von rechts) als Vizepräsident wirkt. Mit dabei sind auch Umwelt- und Verkehrsorganisationen wie Aqua Viva, Casafair, Fussverkehr Schweiz, VCS, Pro Uetliberg und Fussgängerverein Zürich.